Wirkungsweise der Akupunkturmatte

Bis heute sind für die Akupunktur-Matte Zhencidian® vier Wirkmechanismen nachgewiesen, die sich gegenseitig ergänzen und verstärken. 

Steigert die Durchblutung und Mikrozirkulation in Haut und Untergewebe (lokaler Wirkmechanismus)

Die Stimulation der Haut durch Nadelreize führt im Anwendungsbereich zu einer langanhaltenden Durchblutungssteigerung von Haut und Unterhautgewebe – erkennbar an der Rötung und Überwärmung der Haut. Außerdem bewirkt die gleichzeitige Mehrdurchblutung der Muskulatur eine deutliche Lockerung verspannter und schmerzender Muskelpartien. Daneben verbessern die Hautreize Stoffwechsel und Mikrozirkulation und beeinflussen so das körpereigene Immunsystem positiv (z.B. durch Aktivierung von Makrophagen und Langerhanns-Zellen).

Reizt und stimuliert Akupunktur-Punkte und Reflexzonen (Segmentaler und reflektorischer Wirkmechanismus)

Durch die Reizung von Reflexpunkten auf der Körperoberfläche (Reflexzonen), die über Nervenbahnen mit inneren Organen verbunden sind, lassen sich Durchblutung, Stoffwechsel und Sauerstoffversorgung funktionsgestörter innerer Organe positiv beeinflussen. Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) erklärt diesen Wirkmechanismus mit einer Stimulierung der Akupunktur-Punkte, durch die fehlgesteuerte Energien wieder in richtige Bahnen gelenkt werden.

Aktiviert und normalisiert das Nervensystem(vegetativer Wirkmechanismus)

Über Hautreize läßt sich auch das zentrale Nervensystem aktivieren und stimulieren. Dies führt zu einer Umstellung bzw. Normalisierung vegetativer Vorgänge im gesamten Organismus. Wichtig dabei: Häufige, gezielte schwache Reize wie etwa die regelmäßige prophylaktische Anwendung der Akupunktur-Matte trainieren die Regulationsfähigkeit des Organismus besser als starke, aber unregelmäßig ausgeübte Reize.

Produziert körpereigene Schmerzstiller und blockiert Schmerzimpulse Biochemischer und schmerzphysiologischer Wirkmechanismus)

Durch die mechanische Reizung der Nozirezeptoren (= Schmerzrezeptoren) im Bereich der Aufliegefläche werden die schnell leitenden Nervenfasern erregt, die das "Schmerztor" im Rücken schließen. Die Folge: Die meist dumpfen Rückenschmerzen, die auf den langsamen Nervenbahnen übertragen werden, können diese Barriere nicht mehr passieren und im Gehirn Schmerzimpulse auslösen. Gleichzeitig führen die durch die Akupunktur-Matte verursachten, anfänglichen leichten Schmerzen über die lokale Stimulation und Reizung der Akupunktur-Punkte innerhalb kurzer Zeit zu einer verstärkten Produktion und Ausschüttung sogenannter Endorphine, die als körpereigene Opiate Schmerzen lindern bzw. ausschalten.

 

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